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EAST SIDE GALLERY
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STIFTUNG BERLINER MAUER

EAST SIDE GALLERY

ÜBERBLICK

Das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke ist als East Side Gallery weltberühmt geworden. 118 KünstlerInnen aus 21 Ländern gestalteten nach dem Mauerfall auf 1,3 Kilometern des früheren Grenzelements die längste Open-Air-Gallery der Welt. Als Symbol der Freude über die Überwindung der deutschen Teilung und zugleich als historisches Zeugnis des unmenschlichen DDR-Grenzregimes ist die East Side Gallery heute einer der meist besuchten touristischen Orte Berlins.

Die East Side Gallery ist rund um die Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Aktuell

Coronavirus

Wiedereröffnung des Infomobils an der East Side Gallery am 27. Juni

Nach einer mehrwöchigen Schließung infolge der Corona-Pandemie wird das Infomobil an der East Side Gallery am 27. Juni 2020 wieder öffnen und BesucherInnen jeden Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr mit Informationen zur Geschichte dieses historischen Ortes zur Verfügung stehen. Des Weiteren werden an beiden Tagen von 14 bis 17 Uhr Live-Speaker vor Ort sein, um BesucherInnen die Geschichte der East Side Gallery aufzuzeigen.

East Side Gallery

Mühlenstraße 47 - 80
10243 Berlin

S- und U-Bahnhof Warschauer Straße

S3 S5 S7 S9 U1 U3
TramM10, M13 BUS 300, 347

East Side Gallery oder Tamara-Danz-Straße

BUS 300

DER HISTORISCHE ORT

Die Grenzanlagen hatten an diesem Ort eine besondere Bedeutung. Mit dem Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961 wurde die Spree zwischen Friedrichshain und Kreuzberg zum Grenzstreifen. Sie gehörte hier in ihrer ganzen Breite zu Ost-Berlin, während das Kreuzberger Ufer bereits West-Berliner Gebiet war. Die East Side Gallery befindet sich somit auf der einstigen Hinterlandmauer, die nach Ost-Berlin zeigte.

Neben der topographischen Besonderheit weist die Grenzanlage hier auch eine bauliche Seltenheit auf: als „Protokollstrecke“ für hochrangigen Besuch in der DDR war die Hinterlandmauer an der Mühlenstraße für jeden sichtbar. Daher wurde sie hier als die bekannte „Grenzmauer 75“ ausgeführt, die andernorts fast immer nach West-Berlin zeigte. Die 3,6 Meter hohen Mauerteile sollten den Blick auf den Todesstreifen versperren.

Die historischen Spuren an der Mühlenstraße dokumentieren zudem die Absicherung und den stetigen Ausbau der Berliner Mauer zu einer unüberwindbaren Barriere. Zur Schaffung eines freien „Sicht- und Schussfeldes“ für DDR-Grenzsoldaten wurde die Uferbebauung sukzessive in den 1970er Jahren abgetragen. 1977 erfolgte der komplette Abriss, nur der Mühlenspeicher des ehemals riesigen Hafengeländes blieb erhalten. Die Grenzanlagen der DDR haben diese intakte Stadtstruktur vollkommen zerstört. Als eines der letzten Zeugnisse der ersten Generation der Mauer ist ein Teil der Hinterlandmauer aus den charakteristischen Hohlblocksteinen von 1961 erhalten geblieben. Diese ist für BesucherInnen der East Side Gallery heute am Zugang „Stralauer Platz“ sichtbar. Andere historische Spuren, etwa eine erhaltene Laterne der Vorfeldsicherung, finden sich in der Nähe des Mühlenspeichers.

Die Mühlenstraße 1987
Mühlenstraße 1987. Gerhard Danigel, CC BY-SA 4.0
Patrouillenboot der Grenztruppen auf der Spree, 1980
Patrouillenboot der Grenztruppen auf der Spree, 1980
Mühlenspeicher und Patrouillenboot der Grenztruppen auf der Spree, 1980
Mühlenspeicher und Patrouillenboot der Grenztruppen auf der Spree, 1980
Grenzanlage an der Mühlenstraße, Blick nach Südosten, 1988
Grenzanlage an der Mühlenstraße, Blick nach Südosten, 1988

Die Berliner Mauer

Weitere Informationen über die Geschichte der Berliner Mauer und die Funktionsweise des Grenzregimes der DDR finden Sie auf der Website der Gedenkstätte Berliner Mauer.

Im Grenzbereich rund um die Mühlenstraße kamen mindestens 10 Menschen ums Leben. Sie versuchten, durch die Spree an das West-Berliner Ufer zu fliehen und wurden von den Schüssen der DDR-Grenzsoldaten tödlich getroffen oder ertranken wegen Unterkühlung und Erschöpfung. Ein 25-Jähriger und ein 27-Jähriger starben ohne Fluchtabsichten.

Auch an der Kreuzberger Uferseite ereigneten sich immer wieder dramatische Szenen, wenn Kinder beim Spielen ins Wasser fielen. Sie verloren das Gleichgewicht oder rutschten aus und konnten sich allein nicht aus dem Wasser retten. Die West-Berliner Rettungskräfte durften nicht in die Spree, um die Kinder zu retten, während die DDR-Grenzer nicht eingriffen. Bis 1975 ertranken fünf Kinder am Kreuzberger Gröbenufer (heute May-Ayim-Ufer). Um weitere Unfälle zu verhindern, ließ der Berliner Senat die Durchgänge zur Uferböschung verschweißen und vor der Kaimauer einen Zaun ziehen. Im Frühjahr 1976 wurden zudem Wasserunfallmelder am West-Berliner Ufer errichtet.

Mahnmal mit Gedenkkreuz für Udo Düllick
Mahnmal mit Gedenkkreuz für Udo Düllick am West-Berliner Gröbenufer, heute May-Ayim-Ufer, 1980
Wasserunfallmelder am West-Berliner Spreeufer, 1980
Wasserunfallmelder am West-Berliner Spreeufer, 1980

Biografische Portraits

Die biografischen Porträts der Todesopfer an der Berliner Mauer finden Sie auf der Website der Gedenkstätte Berliner Mauer.

GALERIE

Nach dem Fall der Berliner Mauer vergingen nur wenige Tage, bis KünstlerInnen erstmals die Möglichkeit wahrnahmen, die Ostseite der Berliner Mauer zu bemalen. Jedoch überstrichen DDR-Grenzsoldaten die Bilder auf den Segmenten am Potsdamer Platz sofort wieder. Kurz darauf präsentierte der Künstler David Monty aus Schöneberg zusammen mit der Künstlerin Heike Stephan aus Prenzlauer Berg seine Idee, die "Mauer zur größten Galerie der Welt" zu machen. In mehreren Gesprächen mit dem Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR einigte man sich schließlich auf das Mauerstück in der Mühlenstraße. Mit offiziellem Auftrag des DDR-Ministerrates wurde das Projekt "East Side Gallery" gegründet und KünstlerInnen aus der ganzen Welt dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Nachdem sich zunächst Heike Stephan als auch einige Zeit später David Monty aus dem Projekt zurückzogen, übernahm Montys damalige Assistentin Christine MacLean die Projektkoordination. Ab März 1990 betreute sie die mitwirkenden KünstlerInnen, akquirierte Sponsorengelder und entwickelte Werbemaßnahmen. Am 28. September 1990 wurde die East Side Gallery eröffnet. Die KünstlerInnen schufen mit ihren individuellen Botschaften und Kommentaren ein Dokument dafür, dass der Wunsch nach Freiheit letztlich stärker ist als Zwangsmaßnahmen und Gewalt. Mit mehr als hundert Gemälden drückten sie ihre Freude über den Mauerfall und die Überwindung des Kalten Kriegs aus, sie verliehen ihren Hoffnungen, aber auch ihren Ängste für ein Leben in Frieden, Freiheit und Demokratie Ausdruck.

Die KünstlerInnen der East Side Gallery bewahrten mit ihren Werken die Mauer vor ihrem Abriss, vor weiterem Zerfall und vor Zerstörung. Im November 1991 wurde die East Side Gallery in die Denkmalliste des Landes Berlin eingetragen. Die East Side Gallery ist nicht nur das sichtbarste Resultat der Maueröffnung, infolge des inzwischen nahezu vollständigen Abrisses der Berliner Mauer zählt sie auch zu den wenigen Relikten der Grenzanlagen, die die 28-jährige Teilung der Stadt an ihrem ursprünglichen Standort wahrnehmbar macht.

Birgit Kinder, Test the Rest
Birgit Kinder, Test the Rest
Ignasi Blanch I Gisbert, Parlo D’Amor
Ignasi Blanch I Gisbert, Parlo D’Amor
Laszlo Erkel, You Can See Infinity
Laszlo Erkel, You Can See Infinity
Andy Weiss, Geist-Reise
Andy Weiss, Geist-Reise
André Sécrit, Du hast gelernt, was Freiheit heißt
André Sécrit, Du hast gelernt, was Freiheit heißt
Jürgen Grosse, Die Geburt des Kachinas, kopiert
Jürgen Grosse, Die Geburt des Kachinas, kopiert
Gerhard Lahr, Berlyn
Gerhard Lahr, Berlyn
Dieter Wien, Der Morgen
Dieter Wien, Der Morgen
Sándor Györffy, Feuerköpfe
Sándor Györffy, Feuerköpfe
Rainer Jehle, Denk-Mal, Mahn-Mal
Rainer Jehle, Denk-Mal, Mahn-Mal

Seit 1996 engagieren sich einige KünstlerInnen in der von Künstler Kani Alavi initiierten Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. für den Erhalt und die Pflege der Gemälde.

Daneben wurden auch andere Initiativen zum Erhalt der East Side Gallery gegründet. So etwa die Gruppe „East Side Gallery - A living monument to joy“, in der sich neben einigen KünstlerInnen auch die Projektkoordinatorin Christine MacLean engagierte.

Der einst durchgängig geschlossene Grenzabschnitt ist wegen städtebaulicher Maßnahmen nicht mehr durchgehend erhalten. Aufgrund des witterungsbedingten Verfalls sowie unzähliger Beschmierungen und kleineren wie größeren Zerstörungen wurde die East Side Gallery in den Jahren 2000 und 2009 großflächig saniert. Die letzte Sanierung wurde von der Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH (S.T.E.R.N.) durchgeführt, mehr als 2 Millionen Euro standen dafür zur Verfügung. Für die Sanierung war es notwendig, das Mauerwerk instand zu setzen. Dafür musste ein Großteil der Bilder abgestrahlt werden. Die KünstlerInnen wurden eingeladen, ihre Gemälde noch einmal auf die Berliner Mauer zu malen. Während die Mehrheit der KünstlerInnen ihr Gemälde wiederherstellte, kritisierte eine kleinere Gruppe die Sanierungsarbeiten und weigerte sich, ihre Gemälde neu aufzubringen. Die zugehörigen Mauersegmente sind seitdem unbemalt. Heute existieren auf der East Side Gallery diese im Jahr 2009 entstandenen Repliken und ein Originalbild aus 1990, das Kunstwerk „Hands“ von Margaret Hunter und Peter Russell.

In den Jahren nach dem Mauerfall nahmen die stadtplanerischen Konzepte den Spreeraum rund um die Oberbaumbrücke auf. Die Bauvorhaben direkt am Wasser standen dabei oft nicht im Einklang mit dem Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden East Side Gallery. Für die Bebauungen wurden Maueröffnungen geschaffen, die vor allem im Jahr 2013 großen Protest und Demonstrationen auslösten. Zuletzt wurden im März 2018 Teile der bemalten Mauer herausgenommen und an einer anderen Stelle in unmittelbarer Nähe aufgestellt.

Im November 2018 wurden die Grundstücke „Park an der Spree“ und „East Side Park“ mitsamt der Elemente der ehemaligen Berliner Mauer (East Side Gallery) durch das Land Berlin an die Stiftung Berliner Mauer übertragen. Sie hat die Aufgabe das Denkmal zu pflegen und zu erhalten und am Ort Bildungs-, Vermittlungs- und Informationsarbeit zur Geschichte der Berliner Mauer und der Geschichte der East Side Gallery zu leisten.

Margaret Hunter und Peter Russell, ohne Titel
Margaret Hunter und Peter Russell, Hands

Die längste Open-Air-Galerie in der Welt

In der Online-Ausstellung der Künstlerinitiative e.V. sind die Bilder in ihrem Zustand nach der Sanierung im Jahr 2009 dokumentiert.

FÜHRUNGEN

Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden bis auf Weiteres keine Führungen statt.
Ausnahme: Die wird durchgeführt. Bitte melden Sie sich dafür an!

Live-Speaker an der East Side Gallery

Ab 27. Juni 2020

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden derzeit keine Führungen an der East Side Gallery statt. Ab dem 27. Juni 2020 werden jedoch jeden Samstag und Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr Guides der Stiftung Berliner Mauer als Live-Speaker vor Ort sein, um Interessierten die Geschichte der East Side Gallery aufzuzeigen und Fragen von BesucherInnen zu beantworten.

Unsere Live-Speaker sprechen verschiedene Sprachen. Sprechen Sie sie einfach an!

Dieses Angebot ist für Sie kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine

Ab 27. Juni 2020
Samstags und Sonntags, 14.00 – 17.00 Uhr

Die Geschichte der East Side Gallery

Überblicksführung

Die East Side Gallery ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer. Während hier bereits die DDR-Grenzsituation Besonderheiten aufwies, erlangte das einstige Grenzelement nach dem Mauerfall weltweit Berühmtheit: 118 KünstlerInnen aus 21 Ländern gestalteten die Ostseite der Berliner Mauer mit ihren Bildern zur weltweit größten Open-Air-Gallery. In der Führung geht es um die Geschichte des DDR-Grenzregimes, die Freude über den Mauerfall und die künstlerische Aneignung des früheren Sperrwalls im Jahr 1990.

Dauer: 1 Stunde

Termine

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden bis auf Weiteres keine Führungen statt.

Kunst an der East Side Gallery

Überblicksführung

Im Frühjahr 1990 gestalteten mehr als 100 KünstlerInnen aus 21 Ländern die weltweit längste Open-Air-Gallery auf 1,3 Kilometern des früheren Grenzelements. Die Kunstaktion verwandelte das einstige Herrschaftsinstrument zu einem Symbol für die Freude über das Ende der DDR. Die Führung erzählt die Geschichte des historischen Ortes anhand von ausgewählten Kunstwerken.

Dauer: 1,5 Stunden

Termine

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden bis auf Weiteres keine Führungen statt.

East Side Gallery – Late Art Afterwork

Haben Sie Lust nach Feierabend einen Spaziergang an der East Side Gallery zu unternehmen? In 60 Minuten entdecken wir ausgewählte Kunstwerke und erleben den Ort im Wechselspiel von Tag und Abend. Wie verändert sich das Gelände, wie verändern sich die Kunstwerke mit beginnender Dunkelheit? Wie sah die Grenze an dieser Stelle vor 1989 aus? Was verbindet Kunst und Politik? Verbringen Sie mit uns einmal im Monat einen informativen und kurzweiligen Feierabend an der frischen Luft.

Dauer: 1 Stunde

Nächste Termine

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden bis auf Weiteres keine Führungen statt.

East Side Gallery Familienführung – Werde KunstkennerIn!

In der Entdeckungstour setzen sich Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gemeinsam mit Ihren Familien mit der Geschichte der Berliner Mauer auseinander und werden zu KennerInnen der Kunst der East Side Gallery. Sie suchen nach Antworten auf die Fragen: Warum war Berlin 28 Jahre lang geteilt? Was ist kurz nach dem Mauerfall mit der Mauer passiert? Warum ist die East Side Gallery entstanden? Die Kinder beschäftigen sich mit den Symbolen und Geschichten der Bilder und werden dazu angeregt, einen eigenen Blick auf Kunst zu entwickeln.

Dauer: 1 Stunde

Nächste Termine

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden bis auf Weiteres keine Führungen statt.

Die Geschichte der East Side Gallery

Führung in Leichter Sprache

Berlin war früher geteilt, in Ost- und West-Berlin.
Dazwischen war eine Mauer.
Vor fast 30 Jahren wurde Berlin wieder vereint.
An der East Side Gallery wurde die Mauer bemalt.
Von über 100 Künstlern aus über 20 Ländern.
Darüber werden wir in der Führung sprechen.

Unsere Führung in Leichter Sprache sind geeignet für Menschen mit:

  • kognitiven Beeinträchtigungen
  • Lese- und Lernschwierigkeiten
  • Basis-Bildungsniveau

Dauer: 1 Stunde

Nächste Termine

  • Sonntag, 12. Juli 2020, 12.00 Uhr

Anmeldung erforderlich

Bitte melden Sie sich per Telefon oder per E-Mail an.
Die Nnummer ist: 030 213085-166
Die E-Mail-Adresse ist:

Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 finden bis auf Weiteres keine Führungen statt.

Die Geschichte der East Side Gallery

Überblicksführung

Die East Side Gallery ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer. Während hier bereits die DDR-Grenzsituation Besonderheiten aufwies, erlangte das einstige Grenzelement nach dem Mauerfall weltweit Berühmtheit: 118 KünstlerInnen aus 21 Ländern gestalteten die Ostseite der Berliner Mauer mit ihren Bildern zur weltweit größten Open-Air-Gallery. In der Führung geht es um die Geschichte des DDR-Grenzregimes, die Freude über den Mauerfall und die künstlerische Aneignung des früheren Sperrwalls im Jahr 1990.

Dauer: 1 Stunde

Die Führung kann in folgenden Sprachen gebucht werden:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Polnisch
  • Serbisch
  • Schwedisch
  • Portugiesisch

Kosten

SchülerInnen: für Gruppen ab 10 Personen kostenfrei.
Erwachsene: 3,50 € / ermäßigt 2,50 € pro Person.

Für Gruppen mit weniger als 10 Personen wird ein Sockelbetrag
in Höhe von 35 € erhoben.

Buchungsanfrage

Kunst an der East Side Gallery

Überblicksführung

Im Frühjahr 1990 gestalteten mehr als 100 KünstlerInnen aus 21 Ländern die weltweit längste Open-Air-Gallery auf 1,3 Kilometern des früheren Grenzelements. Die Kunstaktion verwandelte das einstige Herrschaftsinstrument zu einem Symbol für die Freude über das Ende der DDR. Die Führung erzählt die Geschichte des historischen Ortes anhand von ausgewählten Kunstwerken.

Dauer: 1,5 Stunden

Die Führung kann in folgenden Sprachen gebucht werden:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Polnisch
  • Serbisch
  • Schwedisch
  • Portugiesisch

Kosten

SchülerInnen: für Gruppen ab 10 Personen kostenfrei.
Erwachsene: 3,50 € / ermäßigt 2,50 € pro Person.

Für Gruppen mit weniger als 10 Personen wird ein Sockelbetrag
in Höhe von 35 € erhoben.

Buchungsanfrage

East Side Gallery Familienführung – Werde KunstkennerIn!

In der Entdeckungstour setzen sich Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gemeinsam mit Ihren Familien mit der Geschichte der Berliner Mauer auseinander und werden zu KennerInnen der Kunst der East Side Gallery. Sie suchen nach Antworten auf die Fragen: Warum war Berlin 28 Jahre lang geteilt? Was ist kurz nach dem Mauerfall mit der Mauer passiert? Warum ist die East Side Gallery entstanden? Die Kinder beschäftigen sich mit den Symbolen und Geschichten der Bilder und werden dazu angeregt, einen eigenen Blick auf Kunst zu entwickeln.

Dauer: 1 Stunde
Teilnehmerzahl: max. 15

Die Führung kann in folgenden Sprachen gebucht werden:

  • Deutsch
  • Englisch

Kosten

SchülerInnen: für Gruppen ab 10 Personen kostenfrei.
Erwachsene: 3,50 € / ermäßigt 2,50 € pro Person.

Für Gruppen mit weniger als 10 Personen wird ein Sockelbetrag
in Höhe von 35 € erhoben.

Buchungsanfrage

Die Geschichte der East Side Gallery

Führung in Leichter Sprache

Berlin war früher geteilt, in Ost- und West-Berlin.
Dazwischen war eine Mauer.
Vor fast 30 Jahren wurde Berlin wieder vereint.
An der East Side Gallery wurde die Mauer bemalt.
Von über 100 Künstlern aus über 20 Ländern.
Darüber werden wir in der Führung sprechen.

Hinweis für MultiplikatorInnen

Die Überblicksführung zur East Side Gallery in Leichter Sprache richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Lese- und Lernschwierigkeiten und Basis-Bildungsniveau. Die Führung hat zwei Teile. Im ersten Teil entdeckt die Gruppe den ehemaligen Grenzstreifen hinter der East Side Gallery. Mit dem Guide bespricht sie die Themen: Deutsche Teilung, Mauer, Mauertote und Wiedervereinigung. Im zweiten Teil werden drei Mauerbilder mit abwechslungsreichen Methoden und Materialien für die Gruppe erfahrbar gemacht.

Dauer: ca. 1 Stunde

Kosten

SchülerInnen: für Gruppen ab 10 Personen kostenfrei.
Erwachsene: 3,50 € / ermäßigt 2,50 € pro Person.

Für Gruppen mit weniger als 10 Personen wird ein Sockelbetrag
in Höhe von 35 € erhoben.

Buchungsanfrage

Das geteilte Berlin

Mauer-Fahrradtour entlang des ehemaligen Grenzstreifens

Die Fahrradtour beginnt an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Die Teilnehmenden passieren verschiedene ehemalige Grenzübergänge und entdecken, welche Spuren der Teilung bis heute sichtbar sind. Sie erfahren, welche Auswirkungen die Teilung auf das Leben der BerlinerInnen hatte, wie die Grenze gesichert wurde und auf welchen Wegen Menschen Fluchtversuche unternahmen. Endpunkt der Tour ist die East Side Gallery, das längste erhaltene Teilstück der Berliner Mauer, auf dem sich seit 1990 die weltweit größte Open-Air-Gallery befindet.

Dauer: 3,5 Stunden
Fahrtstrecke: ca. 14 Kilometer
Teilnehmerzahl: mindestens 10, höchstens 22 Personen

Die Tour ist verkehrstechnisch anspruchsvoll und richtet sich an geübte RadfahrerInnen.

Der Treffpunkt für die Fahrradtour ist am Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Die Mauer-Fahrradtour wird nur von April bis September von Dienstags bis Sonntags angeboten.

Kosten

SchülerInnen: kostenfrei.
Erwachsene: 5,00 € / ermäßigt 3,00 € pro Person.

Buchungsanfrage

Führungen von KünstlerInnen der East Side Gallery

Angebote der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V.

Seit 1996 engagieren sich KünstlerInnen, die die Open-Air-Galerie im Frühjahr 1990 mitgestaltet haben, in der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. Die KünstlerInnen bieten zum Beispiel Führungen zum Thema "Rund um die Künstler der East Side Gallery" an. Die Führungen dauern zwischen 60 und 90 Minuten.

Kosten

Gruppengröße: 10 bis 35 Personen, ab 150 €
SchülerInnen: 20 bis 25 Personen, mindestens 100 €
Führungen in Englisch oder Französisch auf Anfrage: plus 50 €
Extras: Künstlergespräch 50 €

Bei Interesse richten Sie Ihre Anfrage bitte direkt an die Initiative.
Weitere Informationen finden Sie auf der

Kontakt

Infomobil der Stiftung Berliner Mauer
an der East Side Gallery

Mühlenstraße 73
10243 Berlin-Friedrichshain

Öffnungszeiten

Ab 27. Juni 2020
Samstags und Sonntags 12 - 17 Uhr

Infomobil Stiftung Berliner Mauer an der East Side Gallery
Das Infomobil der Stiftung Berliner Mauer

Treffpunkt Führungen

Mühlenstraße 73 | 10243 Berlin-Friedrichshain

Der Treffpunkt für alle Führungen ist das Info-Mobil der Stiftung Berliner Mauer auf der Spreeseite der East Side Gallery, schräg gegenüber der Tamara-Danz-Straße. Die Führungen enden Richtung Stralauer Platz / Ostbahnhof.

Anreise

S- und U-Bahnhof Warschauer Straße

S3 S5 S7 S9 U1 U3
TramM10, M13 BUS 300, 347

Bushaltestelle Tamara-Danz-Straße

BUS 300

SONDERPROGRAMM

Berlin Berlin - Theater Strahl
Ensemble Theater Strahl, Foto: Jörg Metzner

Begleitprogramm zum Theaterstück #BerlinBerlin

Die Stiftung Berliner Mauer bietet in Kooperation mit dem Theater Strahl Berlin ein Begleitprogramm zum Theaterstück #BerlinBerlin an. Ergänzend zum Besuch des Stücks können Sie Führungen an der East Side Gallery buchen. Am historischen Ort erfahren Sie mehr über das DDR-Grenzregime, den Mauerfall und die einzigartige Bemalung der Mauer im Sommer 1990.

Das Stück

Für Ingo ist die Berliner Mauer alles andere als ein „Wimpernschlag der Geschichte“. 1961, am Tag des Mauerbaus geboren, wird die Errichtung des „Antifaschistischen Schutzwalls“ sein gesamtes Leben in Ost-Berlin bestimmen. Auf seinen Vater wartet er vergebens, denn der lebt längst mit einer neuen Familie in West-Berlin, seine Mutter schweigt und verdrängt und sein Heimatland mauert sich immer weiter ein. Doch als das „Hierbleiben“ für Ingo nicht mehr geht und er endlich „rüber“ darf, ganz legal per Ausreiseantrag, ist der 9. November ´89 und die Grenze ist plötzlich offen.

Weitere Informationen zum Stück und den Spielterminen finden Sie auf der .

Kosten

Theaterstück

SchülerInnen 7,50 € / mit Abrechnungsschein vom
JugendKulturService 6,00 €

Führungen an der East Side Gallery

SchülerInnen kostenfrei
Erwachsene: 3,50 € / ermäßigt 2,50 € pro Person

Kombipaket

Zur Buchung eines Kombipakets aus Theatertickets und Führung an der East Side Gallery wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an das Theater Strahl Berlin:

Bitte bei der Buchung das Stichwort #BerlinBerlin angeben.

Eine Führung an der East Side Gallery können Sie auch ohne Theaterbesuch buchen. Nutzen Sie dafür bitte unser .

Begleitprogramme an weiteren Standorten der Stiftung Berliner Mauer

Bitte beachten Sie auch die Begleitprogramme zum Theaterstück #BerlinBerlin an folgenden Standorten der Stiftung Berliner Mauer:

ÜBER UNS

Die Stiftung Berliner Mauer

Die Stiftung Berliner Mauer ist durch Gesetzesbeschluss vom 17. September 2008 als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts errichtet worden. Zur Stiftung gehören die Standorte Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde sowie die Gedenkstätte Günter Litfin im Wachturm der ehemaligen Führungsstelle der DDR-Grenztruppen am Kieler Eck.

Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der Deutschen Demokratischen Republik als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, sowie deren historische Orte und authentische Spuren zu bewahren und ein würdiges Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen.

Im Mai 2018 hat das Abgeordnetenhaus von Berlin die Übertragung der East Side Gallery in die Verantwortung der Stiftung Berliner Mauer beschlossen. Die Stiftung Berliner Mauer erhielt damit das Mandat für den baulichen Unterhalt des Denkmals East Side Gallery, die Pflege der zugehörigen öffentlichen Grünanlage sowie für die Vermittlung des historischen Erinnerungsortes.

Aktuell

Pressemitteilung

Neues Infomobil der Stiftung Berliner Mauer an der East Side Gallery

Berlin, 22. Januar 2020 – Ab Donnerstag, den 23. Januar, steht an der East Side Gallery ein Infomobil. Es ist jeden Tag geöffnet; wochentags von 11 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr. Es soll Interessierten und Touristen mehr Orientierung geben. Der mobile Informationsstand befindet sich im East Side Park auf der Spreeseite der East Side Gallery in unmittelbarer Nähe zur Oberbaumbrücke.

Pressekontakt

Für Anfragen an die Presse und für Dreh- und Fotogenehmigungen wenden Sie sich bitte an

Hannah Berger
Leiterin Marketing, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

© STIFTUNG BERLINER MAUER 2020